In der Woche vom 19. bis 24. Oktober 2009 hat im EC Kreisverband Heilbronn ich glaubs an fünf Orten stattgefunden: in Niederhofen, Eppingen, Wilsbach, Schwaigern und Eberstadt.
In den meisten Orten war die Jugendevangelisation ein echter Erfolg. Doch woran misst man eigentlich den Erfolg?
An den Besucherzahlen? Demnach hatten wir sehr unterschiedlichen Erfolg in den einzelnen Orten (von 2 bis 160 Besucher an einem Abend).
Anhand von seelsorgerlichen Gesprächen, die nach einer Veranstaltung noch laufen?
Oder anhand des begeisterten Einsatzes ehrenamtlicher Mitarbeiter, die später sagen, dass sie Gottes Wirken miterlebt und darüber selbst neue Motivation für den eigenen Glauben bekommen haben?
Beides haben wir erlebt und beides ist doch nicht messbar. Kann man den Erfolg daran messen, wieviele Menschen an einem Abend aufstehen und ein sichtbares Zeichen machen? Einige stehen auf, weil Gott sie angerührt hat und sie ab jetzt ihren Glauben leben wollen, andere stehen auf, weil halt alle aufstehen. Wer kann unterscheiden, welcher Mensch es aus welchem Grund tut?
Waren wir erfolgreich? Erfolg lässt sich nun mal nur daran messen, ob man seine vorgegebenen Ziele erreicht hat. Ja, wir haben tolle Schuleinsätze gemacht und viele Menschen haben sich einladen lassen. In unseren Jugendarbeiten tauchen nach ich glaubs neue Gesichter auf. Und aus einzelnen Gesprächen weiß ich auch, dass junge Menschen in der Woche Schritte auf Jesus zu gemacht haben.
Unser großes Ziel ist es in der Evangelisation, dass Menschen Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser annehmen und anerkennen und dann gemäß dieses Glaubens leben. Haben wir dieses Ziel erreicht? Ich glaub's!
Und ich bin dankbar dafür, dass Gott uns sichtbare Zeichen zur Ermutgung schenkt, dass wir fröhlich mit der Evangelisation weiter machen können.
Doch Gott allein sieht das Herz jedes einzelnen Besuchers an. Er allein kann genau beurteilen, ob ich glaub's ein Erfolg war.
Matthias Reinke
Fotos: Armin Graf