Donnerstag, 21.05.09

08:15h – Ich komme an der ICH GLAUB’S Bühne an und sehe sie damit zum ersten Mal. Wow, ein ganz schön großes Teil, was wir da vom Kirchentag zur Verfügung gestellt bekommen haben. Zur Unterstützung der Bühne haben wir das Johanneum und das Theologische Seminar Falkenberg angefragt, sich mit Seminaristen an dem Programm zu beteiligen. Die meisten von ihnen sind so früh bereits an der Bühne und warten auf die Anweisungen, was zu tun ist …

10:05h – die Banner und Fahnen sind aufgehängt, der Info-Stand aufgebaut, die ersten Soundchecks laufen. Dann bekomme ich einen Anruf der Programmleitung des Kirchentags: unsere erste Band kann wegen Krankheit nicht kommen. Schock  - was tun!? Als Ersatz versuchen sie, uns einen kenianischen Chor zu schicken.

10:55h – etwas später als geplant beginnen wir mit dem Programm. „iThemba2" tritt auf und sofort ist vor der Bühne einiges los. Nur der kenianische Chor ist noch nicht da.

11:20h – Der kenianische Chor ist da. Etwa 30 Leute. Genau zählen kann man die irgendwie nicht. Und dann gehen sie auf die Bühne, erzählen von Jesus und singen afrikanische Lieder, die irgendwie mitreißen, obwohl man kein Wort versteht.

12:32h – Gerade spielt die Band „Menschensohn" aus Österreich. Die haben erst vor kurzem einen bedeutenden Nachwuchspreis in ihrem Land gewonnen. Und die Jungs geben ordentlich Gas. Für manche zu sehr, so dass schon bald ein Chefakkustiker des Kirchentags auf unsere Bühne aufmerksam wird und von unseren Technikern fordert die Lautstärke zu senken. Diese Diskussion darüber verläuft nicht ganz Stressfrei und ich stehe etwas hilflos daneben und versuche zu vermitteln.

14.10h – in 20 Minuten ist „Radieschenfieber“ auf der Bühne. Aber bis jetzt ist er nicht aufgetaucht. Also rufe ich ihn an und zu unser beider Überraschung, wusste er nichts von seinem Auftritt. Aber er macht sich sofort auf den Weg.

15:39h – Es regnet. Und stürmt. So sehr, dass wir das Programm für etwa 20 Minuten unterbrechen müssen. Dann kommt die Sonne wieder raus und es geht weiter.

18:20h – Verzweifelt kämpfen wir mit dem Wind, um eine Leinwand auf der Bühne aufzubauen. Aber der Wind ist einfach zu stark – oder die Leinwand zu groß. Wie auch immer. Eigentlich wollte David Kadel seine kabarettistischen Erzählungen nämlich mit Bildern untermalen. So musste er sein Programm spontan etwas ändern. Und es war trotzdem so geil. Was habe ich gelacht.

21:16h – Samuel Harfst spielt gerade. Und genau über der Bühne erscheint ein Regenbogen. Ich denke mir nur so: „Der Samuel macht nicht nur geile Mucke, sondern hat auch eine der sensationellsten Lightshows!“ :-)