„Ich kann dir nicht erklärn,
Wie deine Ansicht mich verletzt.
Ich schenke dir mein Herz,
Denn meine Hoffnung stirbt zuletzt.“
So singt es Bushido in seinem Lied „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ angesichts einer Beziehung, die in die Brüche gegangen ist.
Stimmt das? Stirbt die Hoffnung zuletzt? Bei manchen stirbt die Hoffnung sogar ziemlich schnell. Das schlechte Zeugnis macht die Hoffnung auf einen guten Arbeitsplatz zunichte. Das mittelmäßige Outfit lässt die Hoffnung auf einen tollen Partner sterben. Und die zerrüttete Ehe der eigenen Eltern erstickt die Hoffnung, dass es vielleicht doch etwas wie die „große Liebe“ geben könnte. Die Hoffnung stirbt manchmal ziemlich schnell.
Traurig! Denn ein Mensch braucht die Hoffnung zum Leben wie die Luft zum Atmen. Wer keine Hoffnung mehr hat, der hat mit dem Leben abgeschlossen. Hoffnungslose Fälle kommen in unserer Gesellschaft ganz schnell unter die Räder.
Gott kann!
Es gibt eine große Hoffnung, die mit zwei Worten beschrieben ist: Gott kann! Unzählige Menschen erzählen, dass sie wunderbare Sachen mit Gott erlebt haben: Der Ex-Dealer, dem Gott im Knast eine zweite Chance gegeben hat und der jetzt begeistert von Jesus erzählt. Der Musiker, der sich im Erfolg fast das Hirn weggesoffen hat und dann plötzlich erlebt: Gott liebt mich – unabhängig von meinem Erfolg. Der Fußballprofi, der erlebt, dass Jesus ihm auch in Verletzungszeiten hilft.
Gott hat vielen Menschen neue Hoffnung gegeben. Er hat es sogar mit dem Tod aufgenommen. Er hat Jesus von den Toten auferweckt und klargemacht: Das ist mein Stil! Ich kann selbst da Hoffnung geben, wo eigentlich keine mehr berechtigt ist.
Hoffentlich hast du Hoffnung!
Deshalb stirbt eine Hoffnung nie: die Hoffnung auf Jesus. Wer auf Jesus hofft, kann in jeder Situation mit Gott rechnen. Diese Hoffnung reicht sogar über den Tod hinaus. Merk dir diese beiden Worte, die dir in jeder Situation deines Lebens Hoffnung geben können: Gott kann!
Klaus Göttler
[aus: ich glaub's Magazin]