Manche Leute versuchen einem einzutrichtern, dass wissen wichtiger ist als glauben. Ich denke, dass es viel wichtiger ist, zu wissen, was man glaubt! Denn eins ist klar: Jeder glaubt an irgendetwas. Manche glauben an sich selbst oder an ihren Fußballverein. Andere glauben an den Fortschritt. Manche glauben, es gibt keinen Gott. Und Christen glauben an Jesus Christus.
Natürlich steht es jedem frei, zu glauben, was er will. Du kannst den größten Schrott glauben. Ich kann dich nicht daran hindern. Aber man sollte zumindest wissen, was man glaubt.
Ich habe früher immer gedacht, ich wüsste, was ich glaube. Ich dachte, ich bin ganz gut christlich.
Bis mich mal jemand gefragt hat: „Wie stehst du eigentlich zu Jesus?“ Da fiel mir nichts mehr ein, weil ich Jesus nicht kannte. Obwohl ich dachte, ich wäre christlich. Mittlerweile weiß ich: Das ist Quatsch! Christ bin ich dann, wenn ich an Jesus glaube. Ansonsten bin ich „Gläubist“ oder so etwas Ähnliches. Aber eben kein Christ. In der Bibel steht klipp und klar drin, wann ein Mensch Christ ist: Christ ist jemand, der glaubt und bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist.
Klaus Göttler
[aus: ich glaub's Magazin]