Es lohnt sich ... nicht ...

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Die nächsten ich glaub's Wochen

10.-17. Oktober 2010 im Kreisverband Freudenstadt - www.swdec.de
17.-24. Oktober 2010 im Kreisverband Stuttgart - www.swdec.de
8.-13. November 2010 im Kreisverband Südbaden - www.swdec.de
23.-27. November 2010 in Bayern - www.ec-bayern.de

 

 

Ich glaub's! Wie alles anfing ...

Alles begann damit, dass Gott beschloss, an uns zu glauben. Denn das ist das Fundament des christlichen Glaubens: nicht du kannst oder musst zuerst an Gott glauben, sondern Gott glaubt an dich. Hast du schon mal gehört, dass Gott an dich  glaubt? Nein? Dann wird es höchste Zeit, denn wer das nicht kapiert, der wird nie verstehen, was es bedeutet als Christ zu leben.

Jesus liebt dich. Das hast du schon oft gehört. Wenn du in einem christlichen Club groß geworden bist, hast du es wahrscheinlich auch selbst schon zig Mal gesagt oder zumindest gesungen. „Jesus liebt dich“ – das klingt nett, irgendwie positiv und unverfänglich. Es stimmt ja auch. Aber „Gott glaubt an dich“, das ist was anderes. Da kommt uns Gott plötzlich so nah, dass man sich ehrlich Rechenschaft darüber ablegen muss, ob man so viel Nähe zu Gott überhaupt will.

Glaube bedeutet, sich jemand anderem vorbehaltlos hinzugeben. Genau das hat Gott getan, als er in Jesus ein Mensch wurde und nicht mal davor zurückschreckte, am Kreuz zu sterben, nur um immer und ewig mit uns zusammen sein zu können. In Römer 3, Vers 3 steht: „Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben?“ Was hier mit Treue übersetzt ist, ist das griechische Wort für Glaube. Das bedeutet: Gott glaubt an uns und er lässt sich davon auch nicht dadurch abbringen, dass die meisten Menschen gar nicht an ihn glauben und der Glaube der Christen eine sehr unzuverlässige Angelegenheit ist.

Ich glaub's! Worauf alles beruht

Der allmächtige Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, glaubt an dich. Du fragst: „Wie soll das gehen, wo ich doch in den letzten drei Wochen wieder mal die Stille Zeit verbummelt habe?“ An dieser Stelle müssen wir lernen, von uns weg und auf Gott zu sehen. Es geht ja nicht darum, dass du ganz toll und irre fromm bist. Nein. Dass Gott an dich glaubt, ist gar keine Aussage über dich, sondern es ist eine Aussage über Gott. Er tut etwas – etwas Unerhörtes, Unfassbares, nicht Nachvollziehbares. Aber er tut es. Gott gibt sich dir hin. Gott macht dich zu seinem Lebenssinn. Darum ist Christentum das Gegenteil von Religion. Die Religionen reden vom Menschen, der Gott sucht. Das Evangelium handelt vom Gott, der den Menschen sucht.

Ich glaub’s! deine Antwort

Uns bleibt nur, „Ich glaub’s!“ zu sagen. Ich glaube Gott einfach seinen Glauben an mich. Ich lasse es mir sagen, nehme Gottes Liebe und seinen Glauben ernst. Und ich gebe die einzig mögliche Antwort auf Gottes Hingabe an mich: Ich gebe mich ihm hin. Ich lege mein Misstrauen ab, dass Gott es vielleicht doch nicht ganz so gut mit mir meinen könnte. Ich entschließe mich, ihm, seiner Liebe und seinen Zusagen zu vertrauen.

Ich glaube, dass ...

... Jesus für mich am Kreuz gestorben ist. Er ist mein Tröster und Heiler. Ich glaube auch, dass er vom Tod auferstanden ist. Ich glaube an Gott. Er ist überall und immer bei mir. Jesus wartet im Himmel auf mich und hat einen Platz zum Abendmahl reserviert.
Viktoria Werbach, 13, Feuchtwangen

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